30. Oktober 2021, 11:19    Carmen Settmacher

„Tag des Wildes“ am 3. November – machen Sie mit und gewinnen Sie!


„Wir finden, dass jene Tierarten, welche die Jagdgesetze als Wild definieren, auch einmal die besondere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdienen“, so Dr. Manfred Ziegler, Erster Vorsitzender des KJV Kempten. „Diese Arten unterliegen der besonderen Obhut der Jägerschaft, und wir sehen es als unsere Pflicht an, für sie zu sorgen und auch für sie um Hilfe zu rufen, wenn es ihnen schlecht geht.“ Deshalb soll das Wild jährlich am 3. November in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden.

Der 3. November ist bereits dem heiligen Hubertus gewidmet, dem Schutzpatron der Jäger und einer ethischen Jagd. Die Legende besagt, dass der vorher zügellose Jäger Hubertus an diesem Tag einen Hirsch mit der Jagd verschonte, nachdem dieser ihm mit leuchtendem Kreuz im Geweih erschienen war. „Die Hubertuslegende steht dafür, das Wild als Teil der Schöpfung zu respektieren“, so Dr. Manfred Ziegler. „Auch darauf wollen wir mit einem Tag des Wildes aufmerksam machen.“

Der KJV Kempten wird in der nächsten Zeit detaillierter zu Wildarten und ihren Problemen informieren. Außerdem geht zum Hubertustag die neue Plattform was-ist-wild.de online. „Selbst Naturfreunde sind sich oft gar nicht bewusst, dass eine wilde Tierart tatsächlich auch zum Wild gerechnet wird, und die Jäger damit eine gewisse Verantwortung für sie tragen“, so Dr. Ziegler. Turmfalke, Fuchs oder Feldhase, natürlich auch Reh und Rothirsch sind einige Beispiele. Auch sämtliche Wildentenarten, Graureiher oder der Höckerschwan sind Wild. „In Bayern zum Beispiel umfasst das auch die Rabenkrähe, die Elster und den Eichelhäher.“

Eine Liste mit häufigen Wildarten finden Sie als Anhang am Ende des Textes.

Gewinnspiel zum Tag des Wildes am 3. November

Anlässlich des „Tag des Wildes“ am 3. November ist die Bevölkerung herzlich eingeladen, dem KJV zu berichten, welche Wildarten ihr an diesem Tag begegnet sind – von der Ringeltaube über den Steinmarder bis zum Dachs. Wer seine Erlebnisse an den KJV einsendet, kann einen attraktiven Preis gewinnen! „Besonders freuen wir uns, wenn Sie sich neben dem reinen Anschauen auch ein paar Gedanken darüber machen, in welcher Situation Sie das Wild gerade antreffen, und wie es ihm wohl gehen mag“, lädt Dr. Manfred Ziegler ein.

Einsendungen bitte bis zum 20. November an:
Dr. Manfred Ziegler, An der Steig 15, 87487 Wiggensbach, E-Mail: drm.ziegler@t-online.de

Zusätzlich dazu beantworten Sie bitte folgende Frage:

Darf das Rotwild in Bayern seinen Lebensraum selbst aussuchen?

Ja, Rotwild darf leben, wo es will

Nein, eine Verordnung schreibt vor, wo Rotwild sein darf und wo nicht

 

Als Preise für die drei interessantesten Einsendungen winken:
ein küchenfertig zerlegtes Reh (Wildbret),

das packende Buch „Rufe der Wildnis“ von Lily Raff McCaulou und

eine gute Flasche Rotwein!

Also: Absender nicht vergessen!

 

Was ist eigentlich Wild?

Das sind ein paar unserer häufigsten Wildarten (Beispiele):

Fuchs und Dachs

Reh

Steinmarder

Feldhase und Wildkaninchen

Fasan und Rebhuhn

Höckerschwan

Wildenten und -gänse

Falken und Greifvögel

Graureiher

Rabenkrähe und Eichelhäher

 

Nicht so leicht zu beobachten sind zum Beispiel:

Hirsch (Rotwild)

Gams

Steinbock

Fischotter

Waschbär

 

Sehr selten sind zum Beispiel:

Luchs

Murmeltier

Auerhahn und Birkhahn

 

Die Liste ist keineswegs vollständig, das sind nur Beispiele!

Was Wild ist und was nicht, findet sich im Bundesjagdgesetz, §2, und für Bayern zusätzlich in § 18 der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Jagdgesetzes. Längst nicht alle Wildarten dürfen auch bejagt werden, einige sind zu selten. Trotzdem obliegt den Jägern eine Fürsorge für sie.

Bildnachweis: www.naturheimat-tannheim.de




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